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LCD-Projektoren

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Grundsätzlich müssen Großbild-Fans sich zwischen zwei Techniken entscheiden: Während bei der älteren LCD-Technologie kleine Flüssigkristall-Panels durchleuchtet werden, arbeiten DLP-Modelle mit Lichtreflektionen über winzige Spiegel, erklärt Marco Schulz, Produktmanager von Panasonic in Wiesbaden. Bislang seien LCD-Projektoren deutlich weiter verbreitet - sie sind im Vergleich billiger zu haben. Allerdings fallen die Preise für DLP-Geräte: Empfehlenswerte Modelle seien ab 1500 Euro zu haben, so Völker.
Gegenüber LCD-Projektoren habe die DLP-Technologie einige Vorteile, so Gerd Holl, General-Manager von Toshiba in Neuss. So seien DLP-Geräte oft kleiner und leichter - ein Vorteil, den vor allem Außendienstmitarbeiter schätzen würden. Zudem hätten sie eine längere Lebensdauer und erreichten bessere Schwarz- und Kontrastwerte, was für ein detailreicheres Bild sorge.
LCD-Modelle bieten dagegen ein weniger dunkles Schwarz, da die Lichtventile nicht ganz schließen, erklärt Volker Wieczorek aus Blaustein bei Ulm, der auf der Webseite «Heimkino-Technik.de» Tipps zum Thema bietet. Nutzer haben zudem mit einigen typischen Problemen zu kämpfen: So könnten an den Bildrändern Farbverfälschungen auftreten. Auch sei bei genauem Hinsehen oft die Struktur der Licht-Panels zu sehen. Dieses Phänomen wird auch als «Fliegengitter» im Bild bezeichnet.